Becken

Die Becken werden meist paarweise gegeneinander geschlagen und für besondere Klangeffekte eingesetzt. Einzel wird ein montiertes Becken mit einem Schlegel angeschlagen.

Celesta

Es sieht aus wie ein Piano, es befinden sich aber keine Saiten im Instrument. In der Celesta werden Glas- und Metallplatten mit einem Filzhammer angeschlagen. Leichte, himmlische Töne werden damit gespielt. Die Notation erfolgt in 2 Notensystemen mit Violin- und Bass-Schlüssel, es transponiert aber eine Oktave aufwärts. Die erste Celesta wurde 1886 in Paris von Auguste Mustel gebaut. Der Name kommt vom französischen céleste, was so viel wie „die Himmlische“ bedeutet, wohl auch wegen der schönen, weichen mit viel Timbre schwingenden Töne.

Glockenspiel

Das Glockenspiel ist ein Klanginstrument, welches heute sowohl solistisch als auch akkordisch genutzt wird. Es gibt Glockenspiele in verschiedenen Größen. Im Orchester unterstützt es vor allem in den hohen Lagen und trägt so zu mehr Brillianz in der Klangfarbe bei.

Große Trommel

Die Große Trommel hat einen Durchmesser  von 75 cm. Obwohl beide Seiten der Trommel bespannt ist, wird in der Regel nur eine Seite bespielt. Wird die Trommel mit einem Tuch abgedeckt, erklingt der Ton noch geheimnisvoller. Oft wird die Große Trommel auch mit einem Fußpedal gespielt, so sind die Hände frei für andere Schlaginstrumente.

Kleine Trommel

Auch die Kleine Trommel hat zwei bespannte Seiten, wobei nur die obere geschlagen wird. Auf der Innenseite der unteren Bespannung sind Metallsaiten befestigt, mit deren Hilfe eindrucksvolle Wirbel vom Pianissimo bis zum Fortissimo gespielt werden können. Ein eher rauschiger Ton wird mit Hilfe eines Besens erzegt, der über die Bespannung gezogen wird.

Pauken

Die Pauke ist ein rhythmisch-orchestrales Instrument. Es besteht aus einer kupfernen Halbkugel, über die ein Fell gespannt ist. Der Klangraum wird mit Hilfe von Pedalen oder Stellschrauben variert, um so unterschiedliche Tonhöhen zu erzeugen. Durch Einsatz diverser Schlegel können unterschiedliche Klangfarben erzeugt werden. Im Orchester werden meist drei bis vier Pauken unterschiedlicher Tonhöhen zugleich eingesetzt.

Tamburin

Das Tamburin ist eines der ältesten Instrumente, es sind sumerische Reliefs aus der Zeit um 1700 vor Christus bekannt, die das Instrument zeigen. Das Tamburin hat eine mit Fell oder Leder bespannte Seite. An einem umlaufenden Holzring sind viele kleine Schellen angebracht. Es ist ein Rhythmusinstrument, welches entweder geschlagen oder geschüttelt wird.

Tamtam

Foto: Ralf Kardes

Das Tamtam (nicht zu verwechseln mit dem Gong) gehört zu den tiefsten Instrumenten im Orchester mit einem Durchmesser von 60 bis 150 cm. Eine drohende Gefahr, Gefühle des Schreckens oder einer sich nähernden Katastrophe können damit hervorgerufen, aber auch orchestrale Höhepunkte verstärkt werden.

Triangel

Das (selten auch: der) Triangel ist seit dem hohen Mittelalter bekannt und hat einen festen Platz im Sinfonieorchester, wo es zum Erhellen des Klangs eingesetzt wird. Es erklingt ohne bestimmte Tonhöhe.

Vibraphon

Das Vibraphon bringt weiche, helle Klänge durch Anschlagen hervor. Charakteristisch ist dabei das Vibrato jedes einzelnen Tons, welches durch eine rotierende Deckelung der unten angebrachten Resonanzröhren hervorgebracht wird. Mit dem Vibraphon werden sowohl virtuose Solostellen als auch melodische oder rhythmische Begleitungen gespielt.

Xylophon

Das Xylophon besteht aus chromatisch gestimmten Holzstäben. Durch anschlagen mit Klöppeln oder diversen Schlägeln (z.B. Filz, Gummi) werden rhythmische Töne erzeugt. Längere Töne müssen durch ein Tremolo gespielt werden. Ein weit verbreitetes Instument ist heuzutage das Marimbaphon, welches ähnlich dem Vibraphon durch Klang- bzw. Schallröhren ergänzt wurde. Aber das Xylophon wird nicht nur als Rhythmusinstrument eingesetzt, es gibt auch virtuoso Soloparts und Konzerte.